Gruppentherapie für Frauen mit Essstörung

Warum überhaupt Gruppentherapie?

In der Gruppe werden Sie auf Menschen treffen, denen es ähnlich geht wie Ihnen. Das kann es erleichtern, sich zu öffnen, sich auszutauschen und dabei gegenseitiges Verständnis, Akzeptanz und Unterstützung zu erfahren. 
Möglicherweise macht es Sie auch hoffnungsvoller, wenn Sie sehen, wie Andere schwierige Situationen erfolgreich bewältigen, wenn Sie Zuspruch und Ermutigung erfahren oder wenn Sie selbst merken, dass Sie Anderen wertvolle Hilfe gewähren können.
Wichtig ist noch zu wissen, dass Sie allein entscheiden, wie aktiv Sie sich in der Gruppe
beteiligen wollen.

 

Wie läuft die Gruppentherapie ab?

Die Gruppentherapie erfolgt in Anlehnung an die Manuale von Jacobi/Paul/Thiel bzw. Vocks/Legenbauer. Dabei werden spezielle Themen wie z.B. Folgestörungen von Essstörungen, gesunde Ernährung, Umgang mit dem eigenen Körper und Funktionalität der Essstörung bearbeitet. Weitere Themen sind der Umgang mit Gefühlen und Belastungen, Verbesserung von Selbstwert und Selbstsicherheit sowie die Entwicklung von Selbstmitgefühl.

  • Zunächst erfolgt in den sogenannten probatorischen Sitzungen ein erstes Kennenlernen im Einzelkontakt und die Bestandsaufnahme Ihrer Beschwerden
  • Nach Klärung Ihrer Ziele und ob eine Gruppentherapie für Sie geeignet ist, stellen wir gemeinsam einen Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse.
    Ist dieser genehmigt, können Sie mit der Gruppentherapie beginnen.
  • Die Gruppentherapie findet jeweils einmal wöchentlich statt 
  • Die Teilnahme ist verbindlich und soll regelmäßig erfolgen
  • Die Teilnehmeranzahl liegt meist bei 4 bis 6  Patientinnen
  • Es besteht Schweigepflicht für alle Teilnehmerinnen
  • Neben den Gruppensitzungen finden zur Vertiefung der Themen in regelmäßigen Abständen Einzelsitzungen statt.