Gruppentherapie zur Bewältigung von Depressionen

In der Gruppentherapie werden Sie sich zunächst ein individuelles Störungsmodell für die Entstehung von Depression erarbeiten. Dabei finden sowohl biologische als auch soziale und psychologische Faktoren Berücksichtigung.
Mittels Verhaltensanalysen geht es dann darum, eigene Gefühle und Gedanken besser wahrzunehmen sowie Verständnis für die Konsequenzen des eigenen Handelns zu entwickeln. Im Weiteren werden mögliche Denk- und Verhaltensalternativen erarbeitet sowie konkrete Fertigkeiten für eine Verhaltensänderung vermittelt.
Ziel ist es, durch die Verhaltensänderung die soziale Interaktion mit anderen zu verbessern und dadurch die typisch depressiven Denk- und Verhaltensmuster wie Grübeln, Hoffnungslosigkeit, Wertlosigkeit, Pessimismus, geringes Selbstvertrauen und sozialen Rückzug zu durchbrechen. 

 

Wie läuft die Gruppentherapie ab?

  • Zunächst erfolgt in den sogenannten probatorischen Sitzungen ein erstes Kennenlernen im Einzelkontakt und die Bestandsaufnahme Ihrer Beschwerden
  • Nach Klärung Ihrer Ziele und ob eine Gruppentherapie für Sie geeignet ist, stellen wir gemeinsam einen Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse.
    Ist dieser genehmigt, können Sie mit der Gruppentherapie beginnen
  • Die Gruppentherapie findet jeweils einmal wöchentlich statt
  • Die Gruppengröße liegt meist bei 4 bis 6 Teilnehmern
  • Die Teilnahme ist verbindlich und soll regelmäßig erfolgen
  • Es besteht Schweigepflicht für alle Teilnehmenden
  • Neben den Gruppensitzungen finden zur Vertiefung der Themen in regelmäßigen Abständen Einzelsitzungen statt.